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Theorie-Auslandssemester in Indonesien, Bali

Erfahrungsbericht von Marvin Dages

Im 5. Semester meines Studiums bot sich mir die Möglichkeit, ein Theorie-Auslandssemester zu absolvieren. Ich informierte mich über die Möglichkeiten und Länder und entschied mich für einen Ort am anderen Ende der Welt – Bali, Indonesien.

Nachdem das Ziel feststand, bewarb ich mich frühzeitig über die Organisation „GoBali“ an der Udayana Universität. Zur Vorbereitung des Auslandssemesters musste ich mich neben der allgemeinen Informationsbeschaffung um eine Versicherung, ein Visum und einige Impfungen kümmern sowie von Seiten der DHBW einen Englisch-Sprachtest absolvieren. Als die Bestätigung der Gasthochschule im Mai 2018 eintraf, waren vorerst alle Hürden überstanden und es konnte Ende August losgehen.

Studiert habe ich an der Udayana University in Jimbaran. Die Universität ist für die Verhältnisse auf Bali recht modern eingerichtet. Der Campus besteht hauptsächlich aus internationalen Studenten, dennoch sind auch einheimische Studierende dort angesiedelt, sodass ein kultureller Austausch stattfinden konnte. Die Vorlesungen fanden glücklicherweise in klimatisierten Räumlichkeiten statt – bei tropischen 32°C wäre es ansonsten kaum auszuhalten gewesen. Zusätzlich verpflichtete die Kleiderordnung zu langer Hose, geschlossenen Schuhen und mindestens einem Polo-Hemd.

Im Vergleich zur DHBW in Lörrach gestaltete sich die Notenbildung etwas anders: Während des gesamten Semesters mussten mehrere „Assignments“ und „Case Studies“ erarbeitet sowie nahezu wöchentlich eine Präsentation gehalten werden. Diese Leistungen wurden bewertet und ergaben zusammen mit der Zwischenprüfung (Mid-Terms) und der Abschlussprüfung (Final-Exams) die Endnote. Durch die Vorlesung „Bahasa Indonesia“ konnten ich Grundkenntnisse der vor Ort gesprochenen Sprache erlernen, welche durchaus ausreichten, um sich mit den Einheimischen zu verständigen sowie auf dem Markt handeln und ohne Probleme einkaufen zu können.

Zur Fortbewegung und Fahrt zur Universität habe ich sowie nahezu alle Studenten einen Roller gemietet. Das Rollerfahren erfordert Mut, da im Vergleich mit Deutschland die Verkehrsregeln freier gehandhabt werden. Dennoch gewöhnt man sich recht schnell an den Linksverkehr und an das ein wenig chaotische Fahrverhalten der Balinesen. 

Der Ausgleich zwischen Unialltag und Freizeit war ideal. Dadurch konnte ich die verschiedenen Freizeitmöglichkeiten wie Surfen oder Rafting wahrnehmen und den Vulkan „Mount Batur“ besteigen. Auch die Bootsfahrten zu den Nachbarinseln wie Nusa Penida, den Gili Inseln oder Lombok waren einzigartig. Die Natur, das Meer sowie die positive Einstellung der einheimischen Leute machten diesen Ort zu etwas Besonderem.

Die Erfahrungen, mehrere Monate in einem anderen Land mit einer völlig unterschiedlichen Kultur und neuen Menschen zu leben und zu studieren, waren überwältigend. Im Vergleich zu Deutschland muss man aber viel mehr Geduld und Gelassenheit an den Tag legen. Pünktlichkeit sowie Zuverlässigkeit sind hier eher weniger anzutreffen. Dennoch ist ein respektvoller Umgang unerlässlich. Man lernt auch, dass religiöse Zeremonien für die Balinesen sehr wichtig sind, wodurch auch alles andere warten muss.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Streck Transport bedanken, dass ich mein Auslandssemester in Indonesien mit diesen tollen Erfahrungen verbringen durfte.

Mein besonderer Dank gilt Frau Weismann und Frau Kreutz.

Marvin Dages
Dualer Student DHBW Lörrach

 

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