Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

Aufgrund der aktuellen Situation und der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 möchten wir Sie darüber informieren, dass unsere firmeninternen Arbeitskreise sowohl in Deutschland wie auch der Schweiz bereits seit geraumer Zeit täglich zusammenkommen, um über erforderliche Maßnahmen zu befinden.

Ziel ist es, die weitere Entwicklung im Zusammenhang mit dem Coronavirus kontinuierlich genau zu beobachten sowie konkrete präventive und risikominimierende Schritte zu planen und umzusetzen, um den operativen Betrieb möglichst störungsfrei aufrechtzuerhalten.

Basis für die Informationen und Maßnahmen sind die Empfehlungen des Schweizerischen Bundesamtes für Gesundheit (BAG) sowie des Deutschen Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).

Mit unseren in- und ausländischen Partnern stehen wir in ständigem Kontakt. Über Auswirkungen der aktuellen Situation auf Lieferzeiten halten wir Sie weiterhin informiert. Bei Rückfragen stehen Ihnen Ihre bekannten Streck Transport-Ansprechpartner selbstverständlich gerne zur Verfügung.


Die aktuelle Lage:

Versand:
Es gibt mittlerweile Einschränkungen in div. Ländern. Weitestgehend sind Lkw-Fahrer bzw. der Warenverkehr jedoch von Ausgangssperren oder Grenzschließungen ausgenommen. Generell ist jedoch mit längeren Laufzeiten zu rechnen. Wir empfehlen Ihnen dringend, vor der Aussendung einer Lieferung unbedingt mit dem jeweiligen Empfänger zu klären, ob dieser zu einer üblichen Annahme ohne Sonderanforderungen in der Lage ist.

Bekannte Einschränkungen:
Italien: Die italienische Regierung hat die Schließung aller „nicht lebensnotwendigen“ Unternehmen und Fabriken bis zum 13. April beschlossen. Ausgenommen von der Regelung sind unter anderem Lebensmittelgeschäfte und Apotheken.
Vereinigtes Königreich: Die britische Regierung hat die Schließung aller „nicht lebensnotwendigen“ Unternehmen und Fabriken beschlossen. Ausgenommen von der Regelung sind unter anderem Lebensmittelgeschäfte und Apotheken.
Österreich: Quarantänesperren in den PLZ-Gebieten 6762, 6763, 6767, 6888, 6450, 6553, 6555, 6561, 6562, 6563
Kroatien: Es kann zu Laufzeitverzögerungen kommen.
Spanien: Quarantänesperren in Teilen von Katalonien; verstärkte Kontrollen führen ggf. zu Laufzeitverzögerungen

Für die Streck Transport AG Schweiz gilt für Versände nach Frankreich:
- Sendungen in die Departements 20, 67, 68 und 90 werden nicht akzeptiert (keine Warenannahme)
- Lieferungen für die französischen Inseln (Belle-ele, Ile de Groix, Ile de Houat, Hoedic, Ouessant) mit Ausnahme von Sanitär- und Lebensmittelartikeln nicht akzeptiert
- Lieferungen für Baumärkte nicht akzeptiert
- Schwergut wird im Netz nicht akzeptiert (Sofas, Gartenmöbel etc.)
- bis auf weiteres in unserem Netzwerk akzeptiert: alle Arten von Lieferungen an Supermärkte (stellen Sie sicher, dass die Art der Waren gut lieferbar sind und der Empfänger zustimmt, es zu erhalten)
- B2C-Lieferungen jetzt vollständig offen für Partner (nur Pakete und Paletten, keine schweren und sperrigen Waren, keine Lieferzeiten garantiert, Lieferungen ohne Buchung)
- ADR-Sendungen werden wieder akzeptiert (einschließlich LQ)

Luftfracht:
Durch die „Lock Downs“ vieler Länder sind die Passagierflugverbindungen massiv reduziert worden. Für die Luftfracht stehen aktuell fast nur noch reine Frachtflugzeuge zur Verfügung. Die Kapazitäten für die Fracht sind dadurch enorm gesunken. Die Fluggesellschaften haben die generellen Ratenvereinbarungen ausgesetzt, alle Frachttarife werden praktisch individuell verhandelt. Im Verkehr mit China gibt es erste Lockerungen (betr. Frachtraum).


Warenannahmen:
Es kann zu Beschränkungen kommen; einzelne Unternehmen haben bereits angekündigt, ihre Warenannahme zu schließen. Wir empfehlen Ihnen dringend, vor der Aussendung einer Lieferung unbedingt mit dem jeweiligen Empfänger zu klären, ob dieser zu einer üblichen Annahme ohne Sonderanforderungen in der Lage ist und verweisen Sie auf unsere logistischen Verfahrensweisen.


Zoll/Einfuhr:
Behördliche Sanktion werden von uns und unseren Zustell-/Abholpartnern überwacht.

Für die EU gilt:
Die Ausfuhr von medizinischer Schutzausrüstung in Drittländer ist genehmigungspflichtig. Ausgenommen hiervon sind die sog. EFTA-(Europäische Freihandelsassoziation)-Staaten (Norwegen, Island, Liechtenstein, Schweiz) sowie die in Anhang II des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union aufgeführten überseeischen Länder und Hoheitsgebiete als auch die Färöer, Andorra, San Marino und die Vatikanstadt. 
Diese Genehmigung wird schriftlich oder in elektronischer Form von den zuständigen Behörden des Mitgliedstaats ausgestellt, in dem der Ausführer seinen Geschäftssitz hat. Wird keine solche Ausfuhrgenehmigung vorgelegt, so ist die Ausfuhr untersagt.

Bitte beachten Sie, dass die Lage dynamisch bleibt und sich jederzeit ändern kann. Die oben aufgeführten Informationen bilden unseren aktuellen Kenntnisstand vom 2. April 2020, 11 Uhr, ab und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.