Streck bringt 14,5 Millionen Mundschutzmasken nach Deutschland

In den vergangenen Wochen hat der Ausbruch des Corona-Virus die Menschen, Regierungen und Firmen auf der ganzen Welt vor stetig neue Herausforderungen gestellt. Als ein großes Problem stellte sich dabei die Versorgung mit Mundschutzmasken dar, so dass Ärzte, Krankenhäuser, Polizei oder Feuerwehr, aber auch die Bevölkerung selbst ernste Schwierigkeiten hatten, diese in ausreichender Zahl zu erhalten. Verschärft wurde dieses Problem dann nochmals, als zum 27. April eine in Deutschland eine Maskenpflicht für den Einkauf oder die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel eingeführt wurde. Streck Transport konnte hier als seit über 75 Jahren bestehendes Transport- und Logistikunternehmen seine Erfahrung und seine weltweiten Kontakte nutzen, um insgesamt 14,5 Millionen Mundschutzmasken für den Katastrophenschutz, Kliniken und Apotheken nach Deutschland zu transportieren.

Für einen Großkunden des Streck-Standorts Frankfurt wurden in den vergangenen Wochen bei mehreren Transporten fast 9,5 Millionen Mundschutzmasken, die für das technische Hilfswerk oder diverse Unikliniken bestimmt waren, per Luftfracht nach Deutschland transportiert.

Der Streck-Standort Hamburg wurde am 27. März zum ersten Mal von seinem größten Kunden mit der Idee kontaktiert, Mundschutzmasken zu importieren und in Deutschland zu verteilen. Diese Idee wurde dann in die Tat umgesetzt und so konnten 2 Millionen Mundschutzmasken über einen Zeitraum von 2 Wochen mit verschiedensten Fluglinien nach Deutschland importiert und in Hamburg zugestellt werden.

Anschließend entschied sich der Kunde dazu, eine weitere Großbestellung von 3 Millionen Mundschutzmasken in Peking, China auszulösen. Bei einer solchen Menge stand von Beginn an fest, dass für solch dringend benötige Fracht nur ein komplett gecharterter Flieger in Frage kommen kann. Kristof Loevenich (Niederlassungsleiter Streck Transport Hamburg) und Nico Flubacher (Leiter Consol Streck Transport Frankfurt) entschieden sich aufgrund der langjährigen Geschäftsbeziehung im wöchentlichen Export nach Shanghai und Peking für „Air China“. Nachdem der Geschäftsführer für Luft- und Seefracht, Ralph Diringer, am Freitag, 17. April 2020, den Chartervertrag mit der „Air China“ unterschrieben hatte, begann für alle Kolleginnen und Kollegen die heiße Phase.

„EU Dragon“, der Streck-Partner in China, organsierte die Abholung mit mehreren LKWs beim Produzenten in Peking und kümmerte sich um die Zollabwicklungen und die Transportvorbereitungen. Insgesamt wurden am 24. April 13 Flugzeugbleche, die mit insgesamt 1.600 Kartons beladen waren, am Flughafen in Peking angeliefert. Gegen 14 Uhr Ortszeit hoben dann am 25. April die gecharterten Maschinen der „Air China“ in Richtung Frankfurt ab, dort landeten sie am selben Tag pünktlich um 18 Uhr Ortszeit. Am Sonntag, 26. April, wurde dann mit der Abholung der Fracht am Frankfurter Flughafen durch die Streck-Tochter Cargo Handling Raunheim begonnen. Um die dringend benötigten Masken schnellstmöglich zu den Bestimmungsorten zu bringen, wurden im Streck-eigenen Lager in Raunheim bis Sonntagabend alle 1.600 Kartons entladen, abgepackt und palettisiert, so dass am Montag schon mehr als 2,2 Millionen Masken das Lager wieder verlassen hatten und am Dienstag schließlich beim Katastrophenschutz sowie diversen Kliniken und Apotheken in Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Niedersachen und Berlin zugestellt werden konnten.