Formulaire de rappel
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Corona-Virus: Einschränkungen bei Seefracht-Transporten

Im Moment betreffen die Verzögerungen durch den Ausbruch des Corona-Virus in erster Linie Fahrten von und nach China. Da diese aber in globale Netzwerke eingebunden sind, kommt es inzwischen auch zu Auswirkungen auf andere Häfen in Asien und Europa. So sind mittlerweile auch Linien von und nach Indien, Pakistan und Bangladesch betroffen und wir rechnen momentan damit, dass sich dies in den kommenden Tagen weiter ausweiten wird.

In Shanghai konnten in Kalenderwoche 6 lediglich die Hälfte der geplanten Schiffsabfahrten nach Europa abgefertigt werden und große Reedereien haben angekündigt, dass auch in den nächsten Wochen Abfahrten in größerem Umfang reduziert werden müssen. Auch wenn die Zeit nach dem „Chinese New Year“ erfahrungsgemäß eher ruhig anläuft, sind diese Ausfälle sehr hoch und werden spürbare Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben. Relativ schnell wird sich das Corona-Virus auch auf den Export-Markt in Europa auswirken, da die ausgefallenen Schiffe aus China dann im ausgehenden Verkehr fehlen.
 
Selbst wenn kurzfristig eine Verbesserung der Situation eintreten sollte, werden die eingeschränkten Abfahrten über Wochen und Monate hin zu Kapazitätsengpässen führen. Einige Reeder haben zudem bereits begonnen, sogenannte Peak Season Surcharges einzuführen, andere werden diesem Beispiel in Kürze folgen.

Streck Transport steht in ständiger Verbindung mit den Partnern in China sowie den langjährigen Reeder-Partnern, um in dieser Ausnahmesituation die individuell beste Lösung für die betroffenen Kunden zu finden. Wir möchten Sie bitten, bei anstehenden Asien-Transporten Ihre jeweiligen Streck-Ansprechpartner frühzeitig zu kontaktieren, damit wir möglichst schnell mit konkreten Planungen beginnen können.