Formulaire de rappel
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Flughafentour bei Lufthansa Cargo

Die Streck-Azubis des zweiten Ausbildungsjahres durften auch dieses Jahr wieder an einer Exkursion an den Flughafen Frankfurt, genauer gesagt zu der Lufthansa Cargo, teilnehmen. Die erste Gruppe startete am Mittwoch, 10. Juli 2019 und die zweite Gruppe am Montag, den 29. Juli 2019 jeweils gegen 5.45 Uhr.

Noch etwas verschlafen, aber schon gespannt auf die vielen interessanten Eindrücke stiegen wir in unseren Reisebus. Zu unserer Freude entdeckten einige von uns schnell die Kaffeemaschine am Ende des Busses. Mit Kaffee, leckeren Brötchen und frischem Obst konnte die Fahrt nach Frankfurt munter angetreten werden.

Gegen 10.30 Uhr erreichten wir dann unser Ziel, den gut gesicherten Eingang zur Lufthansa Cargo am Frankfurter Flughafen – unser Guide  erwartete uns schon. Aber der Eingang war nicht die einzige Sicherheitskontrolle, die wir durchlaufen mussten. Schon vor Antritt der Reise mussten wir alle unseren Ausweis einscannen und an die Lufthansa schicken.

Nach Verteilung der Besucherausweise fuhren wir mit dem Bus zu einem kleinen Besucher-Zentrum, indem jeder von uns eine Sicherheitsweste anziehen musste, um später das Rollfeld betreten zu dürfen. Am Eingang des Lagers wartete dann schon die nächste Kontrolle: Jeder musste sich einem Wischtest unterziehen, bei dem beide Handseiten auf Spuren von Sprengstoff überprüft wurden.

Nach der Kontrolle ging es dann durch die große Umschlagshalle – mit vielen ULD-Packstücken (Unit Load Devices) – auf eine riesige Lagerfläche außerhalb der Hallen, auf der hunderte Sendungen abflugbereit verpackt auf den Transport in das Flugzeug warteten. Als uns unser Guide erzählte, dass all diese Sendungen noch in den nächsten 24 Stunden in ein Flugzeug geladen und über den ganzen Globus verteilt werden, staunten wir nicht schlecht.

Weiter ging es dann Richtung Rollfeld, dem interessantesten Teil der Führung. Doch bevor wir es betreten durften, folgte eine weitere Kontrolle: Wieder ein Wischtest an Händen und Gürtel – und dieses Mal mussten auch einige von uns durch einen Metalldetektor, den jeder von seinen Urlaubsreisen am Flughafen kennt.

Nach dieser längsten und letzten Kontrolle betraten wir dann endlich das Rollfeld und gingen direkt auf die riesige Boeing 777 zu, die unmittelbar vor uns stand. Nach einem kleinen Blick unter das Flugzeug und Fotos vor dem gigantischen Triebwerk stiegen wir hinauf in den Laderaum der 777. Dort angekommen, staunten wir über die ganzen Rollen auf dem Boden, über die die Fracht im Flugzeug verteilt wird.

Als nächstes stand eine MD-11 auf dem Plan – ein schon etwas in die Jahre gekommenes, aber dennoch eindrucksvolles Flugzeug. Unser Guide erzählte uns, dass diese MD-11 gerade erst mit Kühlfracht aus Kairo gelandet war. Das Flugzeug wurde dann nach der Entladung mit Gewichten beladen und in die Werft zur Überprüfung gebracht.

Ein Highlight war der Blick in das Cockpit – inklusive einiger Fotos. Dann ging es wieder in Richtung Lagerhalle. Auf dem Weg fuhr uns noch ein kleines Fahrzeug über den Weg, welches mit Getränkebehältern ausgestattet war, sodass wir uns bei den steigenden Temperaturen eine kleine Erfrischung auf dem Rollfeld holen konnten.

Erfrischt ging es dann zurück in die Halle. Dort zeigte uns unser Guide dann noch das Gefahrgutlager und die Warenannahme. Hier werden auch wöchentlich die Sendungen von Streck angenommen, durch ein automatisches System ohne Hilfe von Mitarbeitern eingelagert und am Tag des Abflugs auch automatisch zum Transport in das Flugzeug bereitgestellt. Zuletzt schauten wir uns noch an, wie Waren auf Bleche oder in Container gepackt werden müssen, damit sie während des Flugs nicht verrutschen und so unbeschädigt den Empfangsort erreichen können.

Nach diesem interessanten Tag und mit einmaligen Eindrücken traten wir dann die Reise zurück nach Freiburg an und auch auf der Rückfahrt wurden wir wieder bestens von Frau Mamouni versorgt.

Hierfür und für die super organisierte und umfassende Exkursion ein großes Dankeschön von uns allen an Frau Mamouni, Frau Kreutz und an die Firma Streck Transport, die uns diese Exkursion ermöglicht hat!