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EU führt Zollkontingente für bestimmte Stahlerzeugnisse ein

Reaktion auf die von den USA verhängten Strafzölle auf Eisen-, Stahl- und Aluminiumerzeugnisse

Am 19. Juli 2018 hat die Europäische Union mit der Durchführungsverordnung (EU) 2018/1013 der Kommission vom 17. Juli 2018 beschlossen, dass bei der Einfuhr bestimmter Stahlerzeugnisse, für eine beträchtliche Anzahl Drittländern, ein Zusatzzoll in Höhe von 25 Prozent für 200 Tage (bis zum 03.02.19) erhoben werden kann. Der Zusatzzoll selbst kann auch dann zur Anwendung kommen, wenn für die eingeführten Stahlerzeugnisse ansonsten ein Drittlands- oder Präferenzzollsatz von 0 Prozent gilt.

Ist das diesbezügliche Zollkontingent zum Zeitpunkt der Annahme der Zollanmeldung nicht kritisch, wird auf den Zusatzzoll verzichtet. Bei kritischen Zollkontingenten hingegen erhebt das Deutsche Zollamt stets eine Sicherheit für den Zusatzzoll.

Details wie z.B. die "Liste der aus Entwicklungsländern stammenden Ursprungswaren, für die vorläufige Maßnahmen gelten" sowie eine Auflistung der betreffenden Waren, können Sie der Internetseite der Europäischen Union entnehmen. 

Kontakt

Holger Eschbach
Tel. +41 (0) 61 85 51- 485
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