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Gas- und Hitzebehandlung für Containersendungen nach Australien

Schutzmaßnahme gegen die marmorierte Baumwanze

Die australische Regierung (Department of Agriculture and Water Resources) hat beschlossen, dass alle Seefrachtsendungen, die im Zeitraum 1. September 2018 und 30. April 2019 verschifft werden, einer Schutzmaßnahme gegen die marmorierte Baumwanze  (brown marmorated stink bug) unterzogen werden müssen. Luftfracht-Sendungen sind von den vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen nicht betroffen.

Die Verordnung besagt, dass alle Sendungen entweder begast oder aber hitzebehandelt sein müssen, und gilt für Verschiffungen aus mehreren Herkunftsländern inklusive Deutschland.

Betroffen hiervon sind Verschiffungen per Vollcontainer, für FCL-Verschiffungen kann die Begasung im Abgangsland oder im Empfangshafen in Australien erfolgen. FCL-Container mit Waren der Klasse „high risk“ müssen in Australien behandelt werden. Sammel-Container müssen gemäß letzten Informationen verbindlich in Europa begast werden. Für alle übrigen Verschiffungen muss die Behandlung im Abgangsland erfolgen.

Da es derzeit lediglich zwei Unternehmen in Deutschland gibt, die durch die australischen Behörden zur Durchführung der Gas- bzw. Hitzebehandlung autorisiert wurden, und die Begasung maximal 96 Stunden vor geplanter Verschiffung vorgenommen werden darf, ist mit Verzögerungen in der Abfertigung zu rechnen. Auch bei der Abfertigung in Australien ist mit Verzögerungen zu rechnen.

Weitere Hintergrundinformationen und Details finden Sie hier.

Wir bitten Sie deshalb, dies bei der Avisierung Ihrer Sendungen zu berücksichtigen und bei Rückfragen Ihren bekannten Ansprechpartner bei Streck Transport zu kontaktieren. Wir werden individuell die beste Lösung für Sie ausarbeiten können.

Kontakt

Roland Steinebrunner
Tel. +49 (0) 761 1305 - 481
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