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Der aktuelle „LogisTicker“ ist da!

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Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der aktuellen Ausgabe unseres LogisTickers blicken wir auf ein Jahr zurück, das uns allen wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird: Das weltweite Auftreten des Corona-Virus, Lockdowns, Kontaktbeschränkungen, eine Maskenpflicht in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens – nach all diesen Ereignissen stehen wir vor einem ungewissen Winter.

Von dieser Ungewissheit ist auch die Luftfracht, für die ich bei Streck Transport in Deutschland als Geschäftsführer verantwortlich bin, betroffen: So rechnet der Dachverband der Fluggesellschaften IATA damit, dass demnächst ohne umfassende Staatshilfen weltweit mindestens 30 Airlines in massive wirtschaftliche Schwierigkeiten kommen. Davon betroffen ist auch die Lufthansa, die nur durch staatliche Unterstützung in Milliardenhöhe vor dem Kollaps bewahrt werden konnte. Die Corona-Pandemie hat eine Dynamik in Gang gesetzt, die die bestehenden Strukturen in der Luftfahrt tiefgreifend verändern wird – und eine Rückkehr zum Zustand vor dem Virus ist erst einmal nicht zu erwarten.

Wie massiv der Einfluss des Corona-Virus auf die Weltwirtschaft ist, zeigt sich auch am Frachtaufkommen des Frankfurter Flughafens, einem der wichtigsten internationalen Drehkreuze: Dieses lag in jedem Monat spürbar unter den Zahlen des Vorjahres – zwischen März bis Juli sogar im deutlichen zweistelligen Prozentbereich. Erst im Oktober wurde wieder mehr Tonnage umgeschlagen als im gleichen Monat 2019. Ob das eine Trendwende war oder nur ein kurzzeitiger Ausreißer nach oben, bleibt abzuwarten. Bei Streck Transport zeigt sich das Bild differenzierter: So wurden bei unserer Consol-Abteilung mehr Transportpaletten und -bleche für den Flugzeugtransport gebaut, allerdings oft in kleineren Einheiten als noch vor Corona. Hier konnten wir uns dem allgemeinen Abwärtstrend entgegenstellen.

Und manchmal konnten wir sogar direkt einen Beitrag zur Bewältigung der Corona- Pandemie leisten: So geschehen im Frühjahr, als wir dank unserer langjährigen Kontakte Einwegmasken nach Deutschland bringen konnten, die von Krankenhäusern oder dem Katastrophenschutz händeringend benötigt wurden. Aktuell organisieren wir Luftfrachttransporte von großen Impfstoff-Abfüllanlagen von Freiburg in die USA, die dort hoffentlich zur schnellen Verfügbarkeit einer wirksamen Impfung beitragen können.

Zum Abschluss bleibt mir noch, Ihnen und Ihren Familien eine gesunde und frohe Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen – verbunden mit der Hoffnung, dass uns 2021 wieder ruhigere Zeiten ins Haus stehen mögen!

Ihr

Ralph Diringer
Geschäftsführer / Luft-/Seefracht


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