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IMO 2020: Tarifanpassung durch Schwefelobergrenze

Wie Sie vielleicht bereits der Fachpresse entnommen haben, wird durch die International Maritime Organization (IMO) ab dem 01. Januar 2020 eine weltweite Schwefelobergrenze für Schiffsbrennstoff eingeführt.

Mit der Senkung der Schwefelobergrenze von 3.5 % (IFO380 – Intermediate Fuel Oil) auf 0.5 % (VLSFO – Very Low Sulphur Fuel Oil) sollen die Schwefeloxid-Emissionen verringert werden. In den ECAs (Emission Control Areas) bleibt es auf dem Standard von 2015 bei 0.1 % Schwefelgehalt. Das bedeutet auch, dass wir auf die Preise des neuen Bunkers achten müssen – hier wird es wahrscheinlich auch 2020 einen erheblichen Preisunterschied zwischen dem IFO380 und dem VLSFO geben. Als Indikation: Die aktuelle Differenz zwischen dem IFO380 und VLSFO liegt bei etwa 200 USD per Tonne (Durchschnitt August 2019/Rotterdam).

Es wird daher ohne Zweifel zu Kostensteigerungen bei den Frachtpreisen kommen und wir möchten hiermit rechtzeitig ankündigen, dass wir unsere Tarife ab Januar 2020 entsprechend anpassen werden.
 
Während die Einhaltung der Schwefelobergrenze ab 01. Januar 2020 seitens der Reedereien umzusetzen ist, haben bereits einige Reeder eine Bunkerkalkulation mit den VLSFO-Preisen ab Quartal 4/2019 angekündigt. Sollte dies so umgesetzt werden, müssen wir unsere Anpassung bereits im letzten Quartal 2019 umsetzen.
 
Wir werden Sie umgehend informieren, sobald uns weitere Details vorliegen.

Für weitere Informationen steht Ihnen das Streck-Team Seefracht jederzeit zur Verfügung.